Die nächsten Veranstaltungen

Erste Allgemeine Verunsicherung- EAV

16.02.2012, Halle
Best of EAV-Show 2012

Die EAV wird alle ihre zahlreichen gesammelten alten Hits mit einer bekannt aufwendigen Musiktheaterrevue behandeln. 

Konzerte der EAV sind  keine große Jukebox wo das Publikum Geld rein wirft und aus den Lautsprechern purzeln dann ausschließlich die Hits raus. Das wäre der falsche Ansatz. Die Band würde es dann schon längst nicht mehr in dieser Form geben. Aber es gibt sie, besser denn je. Strapazieren wir nicht das Wort Zeitgeist, denn gerade diese Zeit jetzt, die hat irgendwie wenig Geist. Aber gerade das ist es, weshalb wir in ein Konzert der EAV gehen. Wir hören es, wir mögen es, wir singen es und irgendwann kapieren wir, dass auch wir alle einen Arschtritt brauchen. Musiktheater, Rock- und Popkonzert. Klaus Eberhartinger erklärt: „Viele Bands stellen ihre Instrumente auf und machen sonst nichts. Bei uns war immer das visuelle Konzept wichtig, eine Stimmung, eine Vision zu erzeugen, einen roten Faden vorzutäuschen, ein dramaturgisches Gebälk drüber zu spannen, das nur so geächzt hat, weil wir es wirklich vergewaltigt haben.“ Und, verstanden? Nein. Auch gut, denn das alles was Eberhartinger meint und noch viel mehr...das ist die EAV. Die Satire, die Hits und die unglaublichen Reime, die auf dem Witz reiten, weil so auch die Chance gegeben ist, dass irgendwann jeder kapiert, was eigentlich gemeint ist. Die EAV live: Sechs Musiker machen was sie wollen und das auf ihre Art der steirischen Genialität. Die Zeit war nie näher an der EAV als heute. Oder umgekehrt? Nicht fragen. Hingehen, anschauen, anhören und draufkommen, dass in 32 Jahren viel geschehen ist und das Kopfschütteln, das Unverständnis und der Zorn nie umsonst waren und sind.


Veranstaltungsstätte: Steintor-Varieté
Veranstaltungsort: Halle
Datum: Donnerstag, 16. Februar 2012
Uhrzeit: 20:00

CITY

25.03.2012, Halle
40 Jahre-Das Jubiläum auf Tour

Die fünf Musiker aus (Ost-)Berlin haben es sich noch nie auf vergangenen Lorbeeren bequem gemacht, das Wort "Zufriedenheit" kommt ihnen nur selten über die Lippen. Dabei hätten sie dazu Grund genug. Ihr Über-Hit "Am Fenster" aus dem Jahr 1977 ist längst ein Klassiker, ihre CD's haben sich im siebenstelligen Bereich verkauft. City könnte bis zur "Rocker-Rente" gemütlich bei den diversen Oldie-Festivals auftreten. Aber die Musiker sind bis auf den heutigen Tag rastlos geblieben.
Und zielstrebig, wie die neue CD "YEAH! YEAH! YEAH!" eindrucksvoll beweist. Das mittlerweile zwölfte Studio-Album (diverse Best-Of-Kopplungen nicht eingerechnet) zeigt die offensichtlich unverwüstliche kreative Energie des Quintetts. Mögen die Musiker vielleicht auch nicht mehr allzu viel Geld beim Friseur lassen, so sprühen ihre neuen Songs doch vor musikalischen Ideen, gedanklicher Tiefe und einem zutiefst warmherzigen Humor.


Veranstaltungsstätte: Steintor-Varieté
Veranstaltungsort: Halle
Datum: Sonntag, 25. März 2012
Uhrzeit: 20:00

KEIMZEIT

18.05.2012, Halle
KOLUMBUS- Die Tour zum 30 jährigen Jubiläum

Kaum zu glauben, dass die Band um Norbert Leisegang ihr 30-jähriges Bestehen feiert. Doch, es stimmt! 1982 eroberte das damalige Geschwister-Quartett der Leisegangs die Bühnen. 1990 dann das erste Album "Irrenhaus", 1993 der Keimzeit-Hit "Kling Klang" und 1998 mit "Im elektromagnetischen Feld" zu neuen Ufern auf den Gewässern der modernen Sounds und Klänge aufgebrochen.
Nun erobern sie mit ihrem 10. Studioalbum "Kolumbus" die Welt und: 2012 steht ganz sicher im Zeichen der Jubiläumstournee. So wie der Weltentdecker für Fernweh, Reisen, Sehnsucht, Liebe, Schmerz und einen beharrlichen Willen steht, so wird Keimzeit auf der Kolumbus-Jubiläums-Tournee das Publikum auf eine weite Reise mitnehmen und sämtliche Facetten ihrer musikalischen und textlichen Vielfalt zelebrieren. Keimzeit auf Reisen und das seit nunmehr 30 Jahren. Das dürfen Sie nicht verpassen!


Veranstaltungsstätte: Steintor-Varieté
Veranstaltungsort: Halle
Datum: Freitag, 18. Mai 2012
Uhrzeit: 20:00

Rainald Grebe

01.06.2012, Halle
Das Rainaldgrebekonzert"

„Nie war Rainald Grebe intimer als an diesem Abend.“ (Gala)

Ich bin in letzter Zeit sehr berühmt geworden. Ich hab die Waldbühne in Berlin gerockt, ich bin mit einem Orchester durch die großen Hallen dieser Republik getourt. Alles wurde immer fetter, ich auch.
Jetzt bin ich wieder solo. Ganz allein mit mir. Abspecken. Runterkommen, also zu mir.
An manchen Tagen hab ich 10 Interviews gegeben, die meisten Fragen haben sich die Redakteure aus Wikipedia rausgeschrieben. Da steht drin, wer ich bin. Und nach dem 30. Interview glaub ich das sogar selbst. Ich könnte jemanden anstellen, der für mich die Fragen beantwortet, auffallen würde es nicht.


Jetzt also zurück auf Anfang. Wer bin ich?
Ich habe in alten Familienalben geblättert, Ahnenforschung betrieben bis ins 18. Jahrhundert. Wer bin ich, woher komme ich, was macht mich aus? Ich hab meine Zwiebel geschält, bis zum Kern. Ich will mein Leben singen, der Versuch ist es wert.


Rainald Grebe (geb. 1971) betätigt sich seit 1989 als Autor, Comedian und Liedersänger. Er stammt aus Köln und machte sich Anfang der neunziger Jahre in die neuen Bundesländer auf, um seine künstlerische Karriere zu verfolgen. Er diplomierte an der „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin“ im Fach Puppenspiel. Nach
legendären Bühnenauftritten beim Quatsch Comedy Club in Hamburg fand der Künstler im Jahr 2000 seinen festen Platz als Dramaturg, Schauspieler und Regisseur am Jenaer Theaterhaus. Nach der Auflösung des Ensembles Im Sommer 2004 begann er solo und zusammen mit der Kapelle der Versöhnung eigene Musikprogramme auf deutschen
Kleinkunst- und Theaterbühnen zu spielen.

„DAS RAINALDGREBEKONZERT“ ist sein vierte Soloprogramm.
Die Premiere ist am 09.Januar 2012 im Theater Die Wühlmäuse, Berlin.

DIE VERANSTALTUNG WURDE VERSCHOBEN. BEREITS ERWORBENE TICKETS FÜR DEN FEBRUAR-TERMIN BEHALTEN IHRE GÜLTIGKEIT.


Veranstaltungsstätte: Steintor-Varieté
Veranstaltungsort: Halle
Datum: Freitag, 01. Juni 2012
Uhrzeit: 20:00

Stefan Gwildis

09.11.2012, Halle
„freihändig“ und live mit Band 2012

Man könnte meinen, er sei der Prototyp eines Mannes in den besten Jahren. Mit seinen Soulcover aus dem Jahr 2003, versammelt auf dem Album „Neues Spiel“, hat sich Stefan Gwildis Kommentare aus der Branche eingefahren, die man nicht aussprechen möchte. Sie wurden bejubelt, verrissen, angebetet und verspottet. Aber der sympathische Sänger hat die Ruhe und Charakterstärke über den Dingen zu stehen: „Es geht ja nicht darum, möglichst sicher ’everybody’s darling’ zu werden. Es geht darum, irgendwann zu sagen: So ist das. Und das stelle ich jetzt in die Öffentlichkeit, basta“.

Nach dem Erfolg von „Neues Spiel“ und seinen Nachfolgern „Nur wegen dir“, „Heut ist der Tag“ und „Wünscht du wärst hier“ allerdings beschlichen manchen klamme Ängste, ob jetzt wohl Stefan Gwildis die Strömung nutzt und sich einfach weiter treiben lässt. Hat er getan, aber eben zum Glück nicht allzu lange. Womit wir endlich beim neuen Album „freihändig“ (VÖ 02.03.2012 105 Music) wären, das den 53-Jährigen wieder mit aufgekrempelten Ärmeln zeigt.


Natürlich lässt er nicht ohne Not die Finger vom Seventies Soul, aber nun punktet er wieder mit (fast) ausnahmslos eigenem Songmaterial, das angenehm rau klingt. „So sollte das auch sein“, sagt Gwildis, „wir wollten nicht alles bis zu Ende schmirgeln.


„freihändig“ ist der unbeschwerte Schritt auf neues Terrain, auch wenn das in direkter Nachbarschaft zu bekanntem Gelände liegt. Zum Stax- und Motown- Sound kommen aber jetzt gelegentlich Fragmente aus der Frühzeit der Discomusic, dann und wann eine Liveband-Tuba und immer wieder Anklänge an die Musik der großen Crooner aus den Plüschpalästen von Las Vegas, Erinnerungen an Tony Christie und Tom Jones, nur dass man sich Stefan Gwildis nach wie vor auch noch beim Rasenmähen oder Kuchen backen vorstellen könnte.


Eine wichtige Seite im Schaffen des Stefan Gwildis ist seine gewaltige Live- Performance. Man könnte ihn als die ’natural born Rampensau’ bezeichnen. Und wenn hinter den Plakaten für seine Tourneen der Kleister noch trocknet, klebt man vorn meist schon das Siegel „ausverkauft“ drauf, was ja einen Grund haben muss – und auch hat.


Gwildis live ist eine Urgewalt, ist Einsatz bis zum letzten Hemd. „Wann“, fragt Stefan Gwildis, „ist ein gutes Konzert eigentlich ein sehr gutes?“ Ganz einfach: Wenn der Zuschauer den Eindruck hat, dieser Künstler da vorn könne sich absolut keinen anderen Ort vorstellen, an dem er in diesem Moment lieber wäre als eben diese Bühne. So ist das bei Gwildis immer.


Und deshalb darf man sich jetzt schon darauf freuen die neuen Songs von „freihändig“ endlich im Konzertsaal zu erleben.


Veranstaltungsstätte: Steintor-Varieté
Veranstaltungsort: Halle
Datum: Freitag, 09. November 2012
Uhrzeit: 20:00